Suggestopädie


Der Hintergrund der Suggestopädie

 

Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur besseren Nutzung der menschlichen Gehirnkapazität, entdeckte Georgi Lozanov, Professor an der Universität Sofia (Bulgarien), in den 60er Jahren Elemente, die entscheidenden Einfluß auf die Lern- und Behaltensleistung haben.    
       
Daraus entwickelte er eine Methode, die er "Suggestopedia" (Suggestopädie) nannte    

  • "suggest" bedeutet im Englischen "Vorschläge machen", Suggestopädie bezieht alle Lernkanäle mit ein, macht für jeden Lernkanal einen Vorschlag.    
  • "pedia" ist vom englischen Wort "pedagogy" (Pädagogik) abgeleitet    

       
Die Methode hat sich konsequent weiterentwickelt und integriert ständig neue, lernfördernde Elemente.    
       
Georgi Lozanovs Erkenntnisse werden durch die moderne Gehirn- und Lernforschung bestätigt und bilden die Basis für eine lebendige, Spaß machende und effektive Lernmethode.    

Ganzheitliches Erlebnislernen mit allen Sinnen

Ein ausgewogenes, gehirngerechtes Zusammenspiel von Musik, Entspannungstechniken, nonverbalen Ausdrucksmitteln und spielerischen Interaktionen schafft die Basis für den Abbau von Kommunikations- und Lernbarrieren.

  • Musik    
  • Bewegung    
  • Lern- und Behaltensspiele    
  • abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung (Rhythmisierung)    
  • Entspannungsphasen und Visualisierung    
  • Einbeziehung aller Lernkanäle: visuell - auditiv - kinaesthetisch (Geruch, Gefühl, Geschmack)   


So wird die Selbstsicherheit und Motivation der Lernenden, und damit der Lernerfolg erheblich gesteigert.

"Die vollständige Kunst, alle Menschen alles zu lehren... rasch, angenehm und gründlich...

Zitat aus: DIDACTA MAGNA von Amos Comenius (1657)


         
Daher die goldene Regel für alle Lehrenden

 

Alles soll wo immer möglich, den Sinnen vorgeführt werden 

  • was sichtbar dem Gesicht        
  • was hörbar dem Gehör        
  • was riechbar dem Geruch        
  • was schmeckbar dem Geschmack        
  • was fühlbar dem Tastsinn        

Und weil die Sinne die treuesten Sachverwalter des Gedächtnisses sind, so wird die Veranschaulichung der Dinge bewirken, dass der Schüler vieles behält.